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Michael Bässler

Lochenweg 27 | 78727 Oberndorf
Tel. 07423 - 951 69 27
Mobil: 0151 - 16 59 76 93
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Von der Deutschen Sachverständigen Gesellschaft DESAG anerkannter Sachverständiger für
Bauschäden und Wertermittlung von
Gebäuden und Grundstücken.


Eingetragen in die Verbands-
Sachverständigenrolle des BSG e.V.

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Tips vom Experten | FAQ

Schadhafte Luftdichtigkeitsebene ↓ ↑

Dämmschichten wie z.B. im Dach müssen auf der Innenseite gegen den Wohnraum mit einer luftdichten Schicht, wie z.B. einer Dampfsperrfolie, abgedichtet werden. Ist diese Schicht mangelhaft oder fehlt sogar, kann feuchtwarme Luft aus den Wohnräumen in die Dämmschicht eindringen. Die feuchtwarme Luft kondensiert und bildet Nässe, die zu Schimmelpilzbildung führt.
Dieses kann verhindert werden indem man sicherstellt das die luftdichte Schicht fachmännisch angebracht und verklebt wurde. Hierzu kommt eine sogenannte Blower- Door- Messung zum Einsatz. Bei dieser Messung wird ein Über- und Unterdruck erzeugt. Dadurch können die schadhaften Stellen erkannt, und nachgebessert werden.

Baustelle im Winter ↓ ↑

Das sollte man auf einer Winterbaustelle beachten:

  • In der Regel werden Bauarbeiten erst bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius problematisch.
  • Herstellerangaben bei Verarbeitung von Baumaterialien beachten. Vor allem bis zu welcher Temperatur und Luftfeuchtigkeit ein Baustoff verarbeitet werden darf.
  • Nicht auf gefrorenem Untergrund oder Mauerwerk arbeiten.
  • Rohbau unbedingt vor Feuchtigkeit und Frost schützen.


Wird die Baustelle mit Öl- oder Gasheizgeräten beheizt sollte man wissen, dass bei dem Verbrennungsprozess Wasserdampf entsteht. Bei diesen beiden Verbrennungsarten können bis zu 0,8 Liter Wasser pro Liter Öl- oder Gasverbrennung entstehen. Diese Menge an Feuchtigkeit kombiniert mit der sowieso vorhandenen Baufeuchte kann die Schimmelpilzbildung fördern. Es ist darauf zu achten das ausreichend gelüftet wird.

Asbest im Haus ↓ ↑

Wenn das Haus nach 1993 gebaut worden ist braucht man sich in der Regel keine Gedanken zu machen da in diesem Jahr ein deutschlandweites Herstellungs- und Verwendungsverbot von Asbest in Kraft trat. Es wurden bis zum Jahr 1993 fast in jedem Gebäude asbesthaltige Baustoffe verarbeitet. Wurde Ihr Gebäude vor 1993 erbaut und nicht saniert, ist anzunehmen das in dem Haus asbesthaltige Produkte verarbeitet worden sind. Spritzasbest wurde schon im Jahr 1979 verboten.
Asbestprodukte im Hausbau wurden vor allem in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Wandbekleidungen im Innen- und Außenbereich
  • Asbestzementplatten (ugs. auch Eternitplatten genannt) auf dem Dach
  • Fußbodenbeläge
  • Kabelkanäle und Rohre


Man unterscheidet zwischen schwach- und festgebundenem Asbest.
Schwach gebundener Asbest (z.B. in Leichtbauplatten an Decken- und Wänden kann schon bei leichten Erschütterungen gesundheitsschädliche Asbestfasern freisetzten. Dies führt oft zu einer aufwendigen und somit teuren Sanierung.
Fest gebundener Asbest (z.B. in Fußbodenbelägen oder Zementfaserplatten auf dem Dach) setzt keine gesundheitsschädlichen Asbestfasern frei solange sie nicht beschädigt, bearbeitet oder demontiert werden.
Asbestsanierungen dürfen nur von speziell zertifizierten Unternehmen durchgeführt werden.

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